Wochenhoroskop 05.12.2011
Immer noch sind wir im Zeichen des Schützen. Es geht auf Weihnachten zu. Manch einer nimmt sich die Zeit, um Weihnachtsgeschenke auszusuchen. Man neigt zu Übertreibungen, deshalb werden die Geschenke immer grösser und teurer – vielleicht. Ich denke, dass es eher darum geht, sich zu überlegen was man wirklich schenken will. Nicht die grossen und teuren Geschenke sind im Trend, sondern die feinen und kleinen Dinge dürften ankommen.
Vieles ist im Umbruch und vieles verändert sich. So werden sich auch Traditionen einer Erneuerung unterziehen. Früher war Weihnachten das Fest der Liebe – heute ist es das Fest des Kommerzes – vielleicht. Ich kann mir ganz gut vorstellen, dass man wieder auf die ursprünglichen Werte zurückkommen wird. Es ist eine Zeit in der wirklich vieles verändert wird. Überall lesen wir von Gewalttaten, von Menschen, die plötzlich ausrasten. Man liest auch davon, dass sich Führungspersönlichkeiten das Leben nehmen, sich vor den Zug werfen oder mit der Pistole erschiessen. Menschen neigen zu vermehrter Gewalt, dabei wäre eigentlich jetzt die Zeit der Besinnung und die Zeit der Liebe.
Mir scheint, dass auch die Sterne etwas durcheinandergeraten sind und diese dann auch die Welt in ihrer Veränderung unterstützen. Doch muss es mit Gewalt sein? Müssen Feuerkörper in Fussballstadien hochgehen, damit ein Fussballmatch tatsächlich so richtig in Schwung kommt? Damit die Leute richtig eingeheizt sind? Müssen wir auf Menschen losgehen, wenn wir nicht mehr weiter wissen? Kann es sein, dass Personen, die ausrasten ihr Ausrasten mit einem Lippenbekenntnis aus der Welt schaffen wollen?
Menschen, die einen schlechten Selbstwert haben, neigen eher dazu, andere abzuwerten, um sich besser zu fühlen. Es ist nicht nötig, andere klein zu machen, denn ich bin überzeugt, dass jeder genügend Platz auf dieser Welt hat.
Das Thema Macht dürfte in nächster Zeit ziemlich aktuell sein und so werden alte Machthaber vermehrt ihren Sessel räumen müssen. Ich bin sehr gespannt, wie die Bundesratswahlen über die Bühne gehen werden und wer gewählt wird. Vermutlich werden wir mit Überraschungen zu rechnen haben, und ob die Konkordanz wieder hergestellt werden kann, dies steht wirklich in den Sternen. Ich glaube nicht - und das ist auch gut so. Manchmal ist es wirklich notwendig, dass sich etwas erneuert und nicht diejenigen, die am Lautesten schreien Erfolg haben, sondern diejenigen, die etwas leisten und ihre Arbeit machen.
Geniessen Sie die Adventszeit und lassen Sie sich von den negativen Schlagzeilen nicht beirren, denn es gibt immer wieder ein Licht, um seinen Weg zu finden.
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