Astrologische Woche

Vulkanausbruch

aug03187Der Vulkanausbruch, der alle in Atem hält

Immer wieder klicke ich mich durch die Seiten im Internet. Ich lese im Bund, im 20 Min, im Blick und in allen möglichen Informationsquellen über den Vulkanausbruch. Mich fasziniert Feuer und der Vulkan lässt mich nicht los. Ich bin unruhig und spüre die Energie, die in der Luft liegt. Ich lese die Berichte und bin gespannt, wie sich die ganze Geschichte entwickeln wird. Ob die Veränderung wirklich spürbar wird, wird sich zeigen. Ich lese die unterschiedlichen Meinungen und bilde mir meine eigene Meinung.

Ich versuche anhand der Sterne herauszufinden, was diese sagen. Es ist schwierig dies in Worte zu fassen und doch wage ich einen bescheidenen Versuch, die Zeitqualität zu erfassen.

Als der Vulkan ausbrach, standen sich Saturn, der Planet der Grenzen und der Strukturen und Uranus, der Planet der Freiheit und der Befreiung gegenüber. Saturn will festhalten, will aber auch Sicherheit und ist bereit Verantwortung zu übernehmen. Uranus mag keine Strukturen, keine Begrenzung, keine Einschränkung. Er will frei sein, will sich ausdehnen und will ausbrechen aus den festen Strukturen. Und dies ist dem Vulkan gelungen. Das Feuer ist ausgebrochen und was wir aus diesen Energien machen werden, wird sich zeigen.

Und wenn man bedenkt, dass der Vulkan durch das Eis (Strukturen) ausgebrochen ist, finde ich das besonders heftig. Dies bedeutet auch, viel Wasser fliessen wird.  Das Feuer hat sich befreit und die Asche des Vulkans hat sich ausgedehnt. Der Flugzeugverkehr (Uranus) ist lahmgelegt worden. Die Strukturen (Saturn) müssen neu definiert werden.

Die einen reden von einem grossen Schaden. Es gibt aber nicht nur Verlierer. Das alt bewährte wie die Eisenbahn und die Busbetriebe haben Hochkonjunktur. Auch mit der Eisenbahn und dem Zug kommen die meisten ans Ziel, einfach  langsamer. Gemütlicher vielleicht auch komplizierter.

Einige sind froh, dass die Flugzeuge lahmgelegt worden sind, denn so haben diese Menschen mehr Ferien. Diejenigen, die es geniessen können, werden sind die Gewinner. Diejenigen, die immer höher und weiter wollen, werden gezwungen für einen Moment inne zu halten. Menschen, die dazu Neigen alles zu wollen werden wohl darauf aufmerksam gemacht, dass es eine höhere Markt gibt. Es ist tatsächlich auch eine Sache der Einstellung. Die einen nehmen es mit Humor und sehen den Tatsachen ins Auge. Andere hadern und merken, dass sie an ihre Grenzen stossen.

So denke ich, dass sich der eine oder andere damit zu beschäftigen hat, wie er seine Freiheit leben will oder wo er sich einschränken lässt.

Vermutlich ist der Vulkanausbruch der Anfang einer grossen Veränderung. Und im persönlichen Bereich wird sich der eine oder andere Gedanken machen wie er mit Freiheit und Beschränkung umgeht. Ich glaube, dass sich vor allem im Beziehungssystem einiges verändern wird, so werden auch Beziehungen neu definiert. Nicht immer kommt die Einschränkung von aussen. Es ist nicht der Staat, die Behören, der Lehrer, die Eltern oder die Polizei, die uns sagen was wir zu tun haben. Es geht wohl auch darum Verantwortung zu übernehmen. Nicht immer sind es die andern, die Schuld haben, dass etwas nicht funktioniert.

Der Vulkan ist schuld, dass die Flughäfen geschlossen wurden.  Und das nachstehende Zitat habe ich in einem Blog gelesen „Die Nichtraucher sind schuld, die haben drauf bestanden, dass draussen geraucht wird ...“ – und so mit wäre also die Schuldfrage geklärt. Aber was machen wir damit?

Sicherheit und Unsicherheit halten sich die Waage. Ein Teil in uns möchte Sicherheit und ein ander will aufbrechen zu neuen Ufern.

Und demnächst steht die Sonne im Zeichen Stier, dann geht wohl hoffentlich alles wieder ein bisschen ruhiger und gemächlicher zu und her – wer weiss.

Ich jedenfalls werde die Vulkanwolke in den nächsten Tagen und Wochen verfolgen und schauen, was das Feuer alles für Schaden angerichtet hat und in welchen Bereichen es Neues bringen wird.

Ein Umdenken wird stattfinden. Vielleicht wird alles wieder etwas langsamer und was die nächste Zeit bringen wird, darauf bin ich gespannt. Jedenfalls ist Veränderung angesagt – wie auch immer.

Und dann noch dies: Und wenn der Vulkanausbruch das neue ans Tageslicht befördert, dann haben wir Glück gehabt ...