Astrosmarie Rosmarie Bernasconi

Aktuelle Konstellationen 2016

28. Juni 2016

 

euro 02Wir sind nun im Zeichen Krebs angelangt. Krebsmenschen haben einen grossen Reichtum an Gefühlen und sie sind voller Fantasie. Geborgenheit und Familie sin ihnen wichtig und in einer angenehmen und harmonischen Umgebung fühlen sie sich wohl. Krebsgeborene sind fürsorglich und können manchmal zur «Gluckere» mutieren. Und im Zeichen Krebs geborene werden von Gefühlen geleitet und Entscheidungen fallen meist aus dem Bauch heraus, die sich oft bis fast immer als richtig erweisen. Manchmal können aber auch Krebsmenschen nerven, wenn sie zu viel des Guten wollen, dann, wenn sie zuviel behüten wollen und manch einer mag es nicht sonderlich, wenn er von Fürsorge erdrückt wird.

Es ist eine diffuse Zeit. Ein Teil von uns ist in den Startlöchern, um vorwärts zu schreiten ein anderer zieht zurück, so dass es gar nicht so einfach ist herauszufinden was man wirklich will. Es ist auch eine Zeit in der sich viele Menschen die Frage stellen – gehöre ich dazu oder bin ich abhängig. Abhängig von andern Menschen, bin ich frei in meinen Tätigkeiten oder muss ich immer wieder Rücksicht nehmen. Ist es mir wichtig dazuzugehören oder kann ich meinen eigenen persönlichen Weg gehen? Oft ist es doch so, dass wir geneigt sind, sich einer Gruppe von Menschen anzuschliessen, damit wir uns nicht einsam fühlen. Aber ist es wirklich ein Vorteil dazuzugehören? Mir scheint, dass der Brexit gerade im richtigen Moment gekommen ist, um sich diese Frage nicht nur in England und in der EU zu stellen, sondern auch in unserem eigenen persönlichen Umkreis. Es ist auch eine Zeit in der es darum geht, sich seinen Abhängigkeiten bewusst zu werden.

Klar, wir der eine oder andere sagen: «Ich bin doch nicht abhängig» - wir sind immer abhängig in unserem System, wie auch immer. Vom Umfeld, Arbeit, Beziehung, Umwelt etc. Niemand von uns kann sagen, dass er die totale Freiheit leben kann. Es geht darum, seine eigene Freiheit, seine eigene persönliche Freiheit und Unabhängigkeit zu spüren. Fragen wie: wo bin emotionell abhängig? Wo fühle ich mich unfrei? Wo geht es darum, mich aus alten Strukturen zu lösen? Wo geht es aber auch darum, Abschied zu nehmen. Sich von Bildern und Illusionen zu trennen.

Gegen Ende der Woche dürften dann auch Energien wieder fliessen. Sind wir zur Zeit aktiv und treten vielleicht ehr an Ort, dürfte sich dies ändern. Der Energieplanet wird das seinige dazu tun. Es dürfte wieder klarer kommuniziert werden. Auch das Handeln dürfte uns wieder leichter fallen und die angezogene Handbremse kann sich wieder lösen. Im Moment scheint es mir wie Pferde, die im Stall stehen und nur bereit sind, dass sich die Türen öffnen damit sie loszurennen können. Immer wieder werden wir aufgefordert zu überprüfen was wir wirklich wollen.

Es sind tatsächlich unterschiedliche Energien am Werk auch die Intensität dürfte wir zu spüren bekommen. Wir werden aufgefordert unsere Leichen im Keller auszugraben, auch wenn wir noch nicht wissen ob wir diese beerdigen wollen oder nicht. Auch wenn wir nicht wissen ob wir sie lieber noch eine Weile liegenlassen wollen und noch ein bisschen pflegen wollen Es ist eine Zeit in der wir uns auch mit unseren dunklen Seiten zu beschäftigen haben. Wer mag das schon gerne? Und Stärken und Schwächen zu erkennen und diese auch zu akzeptieren, dürfte uns vieles erleichtern.

Sollten wir unsere Leichen begraben können, können wir auch loslassen und so kommen wir unserer persönlichen Freiheit etwas näher. Kompliziert? Ich finde, einfach ist es nicht.

13. Juni 2016

aa mondSuchen Sie für alles eine Erklärung? Dies dürfte in dieser Woche das Hauptthema sein. Herz und Verstand gehen eigene Wege und so werden wir gerade in dieser Woche zwischen Mitgefühl und Hilflosigkeit, aber auch zwischen Macht und Ohnmacht konfrontiert.

Eine neue Woche hat begonnen. Nach den Ereignissen vom letzten Wochenende ist es tatsächlich schwierig wieder in den Alltag zurückzukehren. Orlando der Inbegriff von Disney Land Micky Mouse und heile Welt ist wie vieles auf der Welt ins Wanken geraten. Ein «Ver-rückter» erschiesst wahllos Menschen in einem Club – unglaublich und unverständlich. In Frankreich gibt es Verletzte und Tote nach Ausschreitungen von Fussball-Fans. Es ist eine Zeit in der wir versuchen etwas zu verstehen und zu erklären. Irgendwie will uns dies nicht gelingen und das ist manchmal nicht wirklich einfach. Oft ist es doch einfacher eine Erklärung zu finden, um dann wieder in den Alltag zurückzukehren. Es ist nicht die Zeit in der es darum geht alles verstehen und erklären zu wollen und zu müssen. Es ist eine Zeit in der wir zwischen Mitgefühl und Hilflosigkeit hin und her schwanken. Hilflos müssen wir akzeptieren, dass es in der «heilen» Welt viele Tote gegeben hat und mitfühlen können wir mit den Angehörigen.

Macht und Ohnmacht werden ebenfalls Themen dieser Woche sein. Autoritätspersonen werden sich warm anziehen müssen, denn es könnte sein, dass sie sich einigen Herausforderungen zu stellen haben. Sie könnten in ihrer Autorität angezweifelt werden. Dies könnte bedeutet, dass sie von Menschen in Frage gestellt werden, von denen man dies nie vermutet hätte.   Es ist auch eine Zeit in dem Grenzen neu definiert werden müssen. Wo grenze ich mich ab? Wo habe ich den Mut für meine Bedürfnisse einzustehen? Wo ist es notwendig mich durchzusetzen? Die Frage der Durchsetzung dürfte allerdings nicht ganz so einfach sein. Sie möchte sich klar durchsetzen und auch sagen was Sie beschäftigt. Irgendwie steht aber jemand auf der Bremse und Sie brauchen unglaublich viel Energie, um ihr Ziel zu erreichen. So denke ich, dass es wohl im Moment eher darum geht, sich nicht zu fest aus dem Fenster zu lehnen und sich auch vor Aggressionen zu schützen. Es ist eine intensive Zeit, eine Zeit der Wandlung aber auch der Hilflosigkeit.

Ich denke, wenn Sie sich gut abgrenzen und gegen äussere Einflüsse gut schützen, kommen sie gut durch die Woche, Manchmal braucht es auch Mut und Vertrauen, wenn Sie etwas nicht verstehen können. Und für alles eine Erklärung zu finden ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit.

Menschen, die dazu neigen alles im Griff zu haben, dürften sich in der nächsten Zeit nicht ganz so wohl fühlen. Und sollten Sie sich in Machtspiele verstricken ist es wohl besser sich einfach zurückzuziehen – und wie heisst doch das Sprichwort «Der Klügere gibt nach» … oder so.

Jedenfalls ist es keine entspannte Woche aber durchaus eine lehrreiche und heilvolle Zeit.

 

Es ist eine Zeit der Zweifel, aber auch der Einsichten.

Neulich hat mich jemand auf Facebook gefragt – ob ich alles glaube was in den Sternen und in den Tarotkarten steht.

«Nein», natürlich nicht. «Für mich ist Astrologie und Tarot eine Möglichkeit etwas zu verstehen.»

«Ah, da bin ich froh», meinte er nur.

«Ich auch», erwiderte ich.

Es wäre wohl einfach alles auf die Sterne abzuschieben. Dies würde auch bedeuten, dass die Verantwortung in den Sternen liegt. So einfach ist es denn doch nicht. Es geht nicht darum Menschen an ein Horoskop zu binden, zu sagen «So bist du». Dies wäre zu einfach einen Menschen zu verstehen. Der Mensch ist irgendwo geboren. Er hat ein Umfeld, Beziehungen und er hat auch seine Schwächen und Stärken. Dies nur vom Horoskop abzuleiten wäre tatsächlich zu einfach. Astrologie ist für mich ein Puzzlestein im Leben eines Menschen, nicht aber die alleinige Wahrheit. Ich kann allerdings mit Hilfe der Astrologie auch Stärken und Schwächen erkennen. Und seien wir doch ehrlich meistens kennen wir die Schwächen, nicht aber die Stärken – eigentlich schade, finde ich.

 

18. April 2016

aa matte 2016Astrologisches: Feuer und Erde sind die Elemente dieser Woche. Die Sonne ist noch bis zum 20. April im Zeichen Widder und am Freitag ist Vollmond. Es wird eine gemischte Woche geben.

Ich versuche gerade Feuer und Erde zu beschreiben und merke wie mich die Erde immer wieder ermahnt nicht einfach schnell, schnell einen Text zu schreiben! Feuer will so schnell als möglich ein Ziel erreichen. Will handeln und will auch etwas bewirken. Erdmenschen, die etwas gemächlicher ans Werk gehen, werden dem Feuer immer wieder den Schwung nehmen. Man könnte meinen, dass Feuer die Erde zerstört. Dem ist nicht so, denn Erde kann Feuer ersticken. D.h. wenn Feuer und Erde zusammenkommen, dann werden Sie sich erst mal in Auseinandersetzungen wiederfinden. Das Feuer ist der Erde zu schnell und die Erde dem Feuer zu langsam. Sie können sich vorstellen was dies bedeuten kann. Die Erde wird das Feuer immer wieder ermahnen, sich zu überlegen bevor es handelt. Dies kommt nicht immer gut an. Dies könnte bedeuten, dass die Auseinandersetzungen in dieser Woche sicher ein Thema sein werden. Möglicherweise geht es auch darum, dem andern zuzuhören, um Missverständnisse zu vermeiden. Und manchmal ist es ratsam, dass sich impulsive Menschen einen Moment Zeit lassen, bevor sie handeln. Mit einer gewissen Gelassenheit werden Sie mehr erreichen, als mit einer übertriebenen Hektik. Und wenn sich die beiden Elemente annähern, kann sehr wohl viel Gutes entstehen. Der Widder kann etwas anreissen und der Stier führt es bedächtig und in seiner Zeit und in seinem Tempo aus. So sind Manager oft im Zeichen Widder geboren und sind froh, wenn sie Menschen um sich haben, die die Arbeit ruhig und besonnen ausführen.

Es ist auch eine Zeit in der Wertfragen im Zentrum stehen. Was hat Wert`? Was bin ich Wert? Was sind meine Werte? Sind meine Werte eher im materiellen oder ideellen zu finden? Manchmal geht es auch darum, seine eigenen Wertvorstellungen zu überprüfen. Wie oft haben wir die Tendenz einfach etwas als Gegeben anzunehmen, auch wenn wir wissen, dass eine Zeit vorbei ist. Manchmal ist es sinnvoll, sich von Gegenständen zu trennen, die für uns jahrelang viel bedeutet haben und plötzlich sind es leere Gegenstände, die für uns keinen Wert mehr haben. Oft ist es eine Erleichterung sich von Altem zu trennen, damit neues Platz bekommt. Dies dürfte auch in Beziehungen ein Thema sein.

In Beziehungen dürfte es im Moment nicht ganz einfach sein. Ein Teil will etwas erleben und aktiv sein und dabei hapert es oft an der Umsetzung, so dass in gewissen Momenten der Frust gross ist, weil man nicht das gemacht hat was man eigentlich gerne getan hätte. Nicht immer ist handeln an erster Stelle. Ich denke, dass eine gewisse Gelassenheit auch in Beziehungen ein grosser Vorteil sein kann. Und auch hier geht es darum, seinen Wert zu überprüfen und sich zu überlegen was in einer Partnerschaft wirklich im Zentrum steht oder ob man einfach zusammen ist, weil es grad so «gäbig» ist. Oft merken wir gar nicht, dass auch in Freundschaften eine Zeit vorbei ist oder sich etwas verändert hat. Der Harmonie zu liebe etwas aufrecht zu halten war wohl noch nie wirklich kuul.

Ausserdem ist es eine Zeit in der es darum geht nicht einfach etwas durchzuziehen. Also wenn Sie an eine Veranstaltung wollen und im Stau stehen, dann ist es sicher sinnvoller umzukehren, als zu spät an einen Anlass zu kommen, auch wenn Sie jemanden enttäuschen müssen. Im Strassenverkehr und mit Maschinen ist Vorsicht geboten. Sollten Sie den Fuss zu fest aus Gaspedal drücken - keine gute Idee. Sind Sie mit Messer und Maschinen beschäftigt, dann ist es sinnvoll sich auf, dass was Sie tun zu beschäftigen und im Hier und Jetzt zu sein.

Ich denke, dass es nicht darum geht zu hadern wenn etwas nicht so geht wie Sie sich es wünschen, sondern gelassen abzuklären, was den sonst noch möglich ist.

Ich wünsche eine gelassene und ereignisreiche Woche.

3. März 2016

maerz astroAstrologisches: Wir sind nach wie vor im Fische Zeichen Fischemenschen sind sensibel und voller Hingabe an das Leben. Das Leben ist für Fischegeborene wie ein Fluss und sie lassen sich tragen und oft auch irgendwo hin schwemmen. Sie nehmen viele Formen an und manchmal sind sie auch nicht sichtbar, weil sie sich in ihre eigene Welt zurückziehen.

Das Leben eines Fischemenschen kann verhältnismässig leicht zu einem Schiff ohne Steuermann werden und in Chaos und Sucht abgleiten. Es ist wichtig, dass Fischegeborene in sich selber Halt finden, damit sie selber entscheiden können was für sie persönlich wichtig ist. Durch ihre Hilfsbereitschaft kann es schon mal geschehen, dass sie sich selber nicht so wichtig nehmen und durch ihre aufopfernde Haltung andern auch mal auf die Nerven gehen.

Die Zeit ist tatsächlich «fischig» und alles andere als klar. Entscheidungen fallen schwer und manchmal weiss man tatsächlich nicht wie man sich entscheiden soll. Entscheidungen fällen ist im Moment keine Kopfsache, sie entstehen eher aus der Intuition heraus. Dies bedeutet, dass es oft ganz gut herauskommt, denn, wenn man viel Zeit zum Überlegen hat, kann es tatsächlich die falsche Alternative sein.
Es ist eine Zeit in den Intrigen nicht weit sind und so habe ich das Gefühl, dass es sinnvoll ist immer wieder Klarheit zu schaffen und auch zu klären was Sache ist. Fragen sie nach, wenn sie nicht sicher sind oder sie ein ungutes Gefühl haben. Lassen sie sich nicht in Machtspiele ein.
Im Moment ist es besser, wenn sie bestimmte Projekte verschieben bis sie klar wissen was sie wirklich wollen. Im Augenblick kann es auch ein Vorteil sein, seinen Fantasien freien Lauf zu lassen und gar nicht dran denken, was morgen sein könnte. Ein Mondscheinspaziergang, ein Wellnesstag oder einfach einen Moment der Ruhe ist sicher sinnvoller, als sich in Aktivitäten zu stürzen. Vielleicht ist es auch die Vorbereitung auf den Frühling.
Von der Astrologie her ist ja auch der Fische das letzte Zeichen im Tierkreis, bevor dann am 20.3. der neue Zyklus mit dem Widder beginnt.
Es ist eine Zeit des Übergangs und eine Vorbereitung auf die nächsten Schritte. Man könnte diese Zeit auch als «Sowohl als auch» bezeichnen. Verstand und Gefühl in Einklang zu bringen ist wohl im Moment keine gute Idee. Und wer ein Chaos hat, der hat das Bedürfnis nach Klarheit und Ordnung. Auch dies ist zur Zeit viel schwieriger als man denkt.
Ich merke selber, je klarer ich schreiben möchte, desto chaotischer wird mein Text. Und ich denke, dass wird vielen so gehen. Es ist tatsächlich eine Zeit in denen man keine grossen Projekte durchziehen soll und wenn es dann doch sein muss, wird Klarheit und das Hinterfragen wichtig sein. Und sollten sie sich nicht klar sein, dann lassen sie es lieber.
In Beziehungen geht es im Moment weniger um die Vernunft und ob eine Beziehung wirklich gut ist, ist wohl eher eine Gefühlssache. Ob man heiraten soll oder nicht – für eine solche Entscheidung würde ich zum Beispiel warten. Die rosarote Brille verunmöglicht oftmals einen unübersehbaren Blick – oder nicht?
Freuen sie sich auf das Zusammensein mit ihren Lieben und geniessen sie ein feines Essen, ein Kinobesuch kann genauso romantisch sein, wie ein Spaziergang durch den Schnee.
Ich jedenfalls wünsche allen eine geruhsame und fantasievolle Zeit.

8. Februar 2016

feuer maerzNeumond astrologisches: Heute ist Neumond und nach der letzten ziemlich hektischen Zeit, bedeutet dies nun – aufbrechen zu neuen Ufern. Liegengebliebenes kann erledigt werden, Klarheit und Ordnung schaffen stehen im Zentrum. Ich denke, dass nun vieles wieder möglich wird. Menschen, die eher auf Abenteuerlust aus sind, werden diese Woche etwas mühsam finden, denn es wird tatsächlich etwas ruhiger und besonnener. Dies bedeutet auch, dass man sich an neue Projekte heranwagen kann, aber auch Neues dürfte sich zeigen und seinen Platz finden. Es ist eine Zeit in der wir vieles mit andern Augen sehen können, andere Sichtweisen bringen oft den gewünschten Erfolg.
Sachlichkeit und Durchsetzungsvermögen dürften zum Ziel führen. Es geht tatsächlich darum klar seine Meinung zu sagen, zu seiner Meinung zu stehen und sich darüber Gedanken zu machen was wirklich die eigene persönliche Wahrheit ist. Oft werden uns Ansichten aufgezwungen, mit denen wir uns nicht einverstanden erklären können, deshalb ist es notwendig immer wieder zu überprüfen was die eigene Wahrheit ist und an was wir persönlich glauben oder nicht. Oft ist es auch wichtig den persönlichen Standpunkt zu vertreten, das hilft uns und unserer Umwelt an meisten. Wischiwaschi ist nicht gefragt. Klarheit steht an erster Stelle. Wenn andere nicht gleicher Meinung sind wie sie persönlich, heisst das noch lange nicht, dass das Gegenüber sie nicht achtet und nicht schätzt. Ist es nicht so, dass wir Menschen bewundern, die ihre Meinung sagen, die ihren Standpunkt vertreten? Mich hat beispielsweise die Journalistin Dunja Hayali berührt, als sie am Samstag die goldene Kamera bekommen hat. In ihrer Rede hat sie gesagt: «Wahrheit braucht einfach Zeit» und genau das ist es was es tatsächlich braucht: Zeit, seine eigene Meinungsfindung, sein eigener persönlicher Standpunkt zu finden und auch zu vertreten. Die Zeit dazu über etwas nachzudenken. Ich bin überzeugt, dass dies ein wichtiger Teil in der nächsten Zeit sein wird. Ich bewundere Dunja Hayali für ihre Klarheit, für ihren klaren Standpunkt (Sie ist übrigens im Zeichen Zwillinge geboren.)
Beziehungen stehen unter dem Motto «Alles oder nichts». Das heisst, dass es auch darum geht zu seiner Beziehung zustehen, sich einzulassen. Es ist nicht die Zeit für flatterhafte, unverbindliche Partnerschaften. Manchmal ist es von Vorteil auch zu wissen was man wirklich will, welche Beziehungen einem wichtig sind und mit wem man sich einlassen will.
Es ist eine spannende Woche in der sich die unterschiedlichen Energien abwechseln Ein Teil in uns spürt die Sehnsucht nach einer besseren Welt, nach Harmonie und Frieden. Ein anderer will «Ächtschen» und etwas unternehmen und diese beiden Energien zu verbinden ist nicht einfach, deshalb denke ich ist es wohl sinnvoller beiden Teilen genügend Raum zu geben. Wenn man Harmonie will muss es ja nicht gleich «Bungyjumping» sein – und wenn man Äctschen will muss es auch nicht gleich ein Liebesfilm sein – oder? Jedenfalls ist diese Woche von unterschiedlichen mit durchaus harmonischen Momenten geprägt – und Klarheit bedeutet auch – zu sich zu stehen und trotzdem das Herz für andere offen zu halten.

6. Januar 2016

 steinbock 2016Astrologisches: Ein neues Jahr hat begonnen. Viele von uns sind am Pläne schmieden, sind voller Hoffnung und wünschen sich ein angenehmes und besseres Jahr. Ich übrigens auch!
Ein Jahr ist es her seitdem in Paris bei Charlie Hebdo 12 Menschen umgekommen sind – erschossen. Die künstlerische Freiheit wurde in Frage gestellt. Es war der Beginn eines schwierigen Jahres – ein Jahr das hoffnungsvoll begonnen hat und das mit vielen Enttäuschungen zu Ende gegangen ist. Nein, nein ich will nicht pessimistisch sein, das liegt nicht in meiner Natur und doch stelle ich fest, dass sich vieles geändert hat. Werte sind im Wandel und jeder Tag der vorbei ist liegt in der Vergangenheit, den wir nicht mehr wiederholen können. Menschen möchten in Freiheit leben und sich aus Zwängen befreien, doch wie schwierig das ist, werden viele von uns im Alltag feststellen müssen.
Es ist eine Zeit in der wir mit Schauermeldungen überhäuft werden. Ob dies damit zusammenhängt, dass wir viel besser informiert sind als früher. Auf Twitter, Facebook und andern Medien können wir überall mitlesen, mitreden, mitfiebern, aber auch mitfühlen und vieles mehr. Ich denke, dass es zur Zeit auch darum geht sich darüber Gedanken zu machen wann Sie sich einbringen wollen und wann es eben besser ist, nichts zu sagen. Es ist eine Zeit in den vielen Missverständnissen an der Tagesordnung sind und so können Aussagen und Kommentare oft falsch interpretiert werden. Es ist also wesentlich, dass möglichst klar kommuniziert wird und dass persönliche Aussagen auch klar deklariert sind. Auch in persönlichen Gesprächen ist es wichtig, dass Sie nahfragen, sollten Sie etwas nicht verstanden haben. Auch Meinungsäusserungen sollen klar formuliert werden und es ist auch wertvoll, dass Sie die Aussagen so formulieren, dass der andere weiss, dass es Ihre persönliche Meinung und Aussage ist. Es ist einfacher zu sagen – der hat gesagt oder ich habe gelesen – Ihre persönliche Meinung ist gefragt auch wenn andere es nicht wirklich kuul finden was Sie sagen.
Treffen Sie klare Abmachungen und sagen Sie was Sie wirklich wollen. Haben Sie neue Pläne? Klären Sie ab ob diese durchführ sind oder nicht. Alles was Sie jetzt planen bedarf zu einem späteren Zeitpunkt einer Revision. Es kann Ihnen aber auch geschehen, dass Sie Pläne über den Haufen werfen müssen, weil diese nicht mehr stimmen oder bereits überholt sind. Es ist eine Zeit in der wir mit Überraschungen rechnen müssen. Machtthemen sind ebenso an der Tagesordnung wie Überraschungen. Ich denke, dass es keine Zeit ist um langfristige Pläne zu schmieden.
Beziehungen werden zur Zeit auf eine harte Probe gestellt. Es ist nicht die Zeit von «luftig, locker, easy» … In Beziehungen geht es im Moment eher darum zu überprüfen was noch Bestand hat und was nicht. Wie oft ist es doch so, dass wir etwas als Gegeben annehmen und nicht merken, dass sich auch in Beziehungen vieles verändert hat. Keine Panik, es ist nicht die Zeit der Trennungen, sondern der Standortbestimmungen. Auch in Freundschaften dürfte es jetzt darum gehen sich Gedanken zu machen was Sie verbindet und was eine Freundschaft für Sie bedeutet.
Vieles ist möglich und vieles wird aber auch in Frage gestellt. Und sollten Sie an sich zweifeln – es liegt nicht nur an Ihnen – auch die Sterne stehen im Moment nicht wirklich auf «Ruhe und Harmonie» …